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DekaBank restrukturiert ihr Assetmanagement


15.12.2017 13:33 Uhr

Das Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe stellt sich im Bereich der Vermögensverwaltung neu auf. Zum April 2018 bündelt das Bankhaus sein Fondsgeschäft in der DVM.

Bereits im März diesen Jahres berichteten wir auf FundResearch über eine mögliche Verlegung der Deka-Tochter LBB-Invest nach Frankfurt. Am heutigen Freitag machte die Deka den Beschluss offiziell.  Die Zentrale der LBB-Invest wird Ende 2019 nach Frankfurt verlegt und künftig als Fondsboutique für die Auflegung und den Vertrieb fremdgemanagter und fremdberatener Publikumsfonds zuständig sein. Damit einher geht eine Umbenennung: die LBB-Invest wird zur Deka Vermögensmanagement GmbH (DVM) umfirmiert.

Mit diesem Schritt stellt die DekaBank ihr Assetmanagement neu auf. Anfang 2017 verwaltete die Deka ein Fondsvermögen von gut 236 Mrd. Euro. Einen Teil davon wird ab 2018 die DVM steuern. Nach Deka-Angaben wird die neue Tochtergesellschaft die Verwaltung der standardisierten und individualisierten Fondsvermögen, sowie von Dachfonds übernehmen. 

Das Management von ETFs, Publikums- und Spezialfonds mit einem Volumen von insgesamt gut 158 Mrd. Euro übernimmt dagegen die Deka Investment GmbH. Fonds, die von der LBB-Invest gemanagt werden, überträgt die Gesellschaft der Deka Investment.

Nach Angaben des Unternehmens wird mit der Verlagerung der LBB-Invest-Zentrale nach Frankfurt ein Stellenabbau einhergehen. Wie viele der rund 115 Mitarbeiter übernommen werden, sei noch offen. Ein Wechsel in der Geschäftsführung steht bereits fest. Andreas Heß verlässt zum Jahreswechsel auf eigenen Wunsch die LBB-Invest. 


(DW)


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